Ortsgeschichte
Mittwoch, 15. Juni 2016 | Autor: Christian Nikol
Jürgen Mach von der Partei für Franken bemängelt den Umgang mancher Bürger mit der Geschichte: Denkmäler wichtiger Persönlichkeiten der Marktgemeinde würden verschandelt, über die Geschichte der Orte zu wenig informiert.
Vor über drei Jahrzehnten wurde im Feuchter Eichenhain das Denkmal für Hermann Oberth fertiggestellt. Das sähe man ihm mittlerweile sehr an: „Die Gedenkstätte und der Stein in der Mitte, der Insignien Oberths enthält, sind mit mehreren Schmierereien verschandelt!“, so Mach.
Man solle, so Mach weiter, nicht nur schnellstmöglich für eine Reinigung des Denkmals und einen neuen Anstrich sorgen. Ein so wichtiger Bürger der Gemeinde wie der Raketenpionier Professor Oberth verdiene sogar noch mehr Aufmerksamkeit: „Ich könnte mir zum Beispiel eine Informationstafel über das Lebenswerk Professor Oberths mit einem Hinweis auf das örtliche Raumfahrtmuseum sehr gut vorstellen.“
Generell solle in Moosbach und Feucht mehr auf die Geschichte der Orte hingewiesen werden.
Hier schlägt Mach weitere Tafeln mit Informationen zu Entstehungsgeschichte von Siedlungen in den Orten und Gebäuden und deren Veränderung im Laufe der Zeit vor. „Der Arbeitskreis Feuchter Chronik, der ja jetzt schon sehr gute Arbeit leistet, könnte hier federführend wirken. Ein Geschichtslehrpfad, der diese Orte miteinander verbindet könnte, z.B. durch die Aufnahme in die Freizeitwanderkarten des VGN, darüber hinaus auch die Attraktivität Feuchts steigern.“
Thema: Pressemitteilung | Kommentare geschlossen

„Sowohl die Mitarbeiter der Jugendzentren Moosbach und Feucht, als auch die Streetworker leisten Hervorragendes. Das bestätigen vor allem auch die Jugendlichen“, attestiert Paul Trutz für die Partei für Franken. „Und nur diese können das auch bewerten!“ Der Ortsverband der Franken bedanke sich deshalb ausdrücklich bei den Verantwortlichen und den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. „Wir wünschen auch weiterhin ein so gutes Händchen für die Belange der Feuchter Jugendlichen.“ Dennoch warnt Trutz:
S-Bahn-Taufe
Positiv sei aber zu vermerken, dass die Bahn den Bahnhof für die Taufe so sauber hergerichtet hatte. „Das muss man der Bahn zu gute halten. Sie haben sogar die Tropfsteine, die sich durch Wassereinbruch in der Unterführung gebildet haben, abgeschlagen. Nur für diesen Tag! Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt.“





